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 Wäldchen

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BeitragThema: Wäldchen    Mo Jun 13, 2011 2:18 am

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BeitragThema: Re: Wäldchen    Fr Jun 17, 2011 12:38 pm

Cf: Wiese&&See

Scarlett kam zitternd beim Wäldchen an, aber warum sie zitterte, wusste sie nicht. Mit einer zitternden Hand fuhr sie sich durch das Haar und sah sich um. Niemand war in der nähe. Was war das eben? Nach dieser Aktion hatte sie irgendwie noch mehr Angst vor Quinn als zuvor. Wieso hatte sie sich entschuldigt? War das nun echt oder nur gespielt? Scarlett war eine selbstbewusste Person, doch wenn man sie anfing zu mobben, wusste sie nicht mehr weiter. Immer wenn es ihr schlecht ging oder sie gemobbt wurde, war ihr Bruder da und half ihr. Aber dieses mal war Finn nicht da gewesen, obwohl sie ihn wirklich gebraucht hätte. Doch auch Finn konnte nicht riechen, dass die brünette Luftbändigerin in Schwierigkeiten war. Das zittern wurde stärker und ihr Atem ging stockend. Scarlett wusste was das hieß. Sie hatte ihre Tabletten vergessen!
Mit der Hand fuhr sie in die Tasche und suchte hastig nach ihren Tabletten, die aber nirgens zu finden waren. Mit schnell, aber trotzdem unsicheren Bewegungen kippte Charly den gesamten Tascheninhalt auf den Waldboden und durchwühlte diesen nach ihrer Medizin. Nirgens! Immer schneller ging ihr Atem und ihr Herz, bis ihr schließlich schwarz vor Augen wurde und sie nach hinten überkippte.
Das Licht erlosch und sie hörte keinen Laut mehr. Langsam fiel die Brünette in Ohnmacht.....
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BeitragThema: Re: Wäldchen    Fr Jun 17, 2011 2:08 pm

Firstpost


Nachdem Finn mit seiner Schwester Scarlett aus Spanien hier angekommen war, hatte er zuerst seine Sachen in sein Zimmer gebracht und kam dann in den Wald, wo er, seiner Meinung nach, am besten nachdenken konnte. Er musste sich einfach über einiges klar werden. Seitdem seinem Autounfall hatte sich ja einiges in seinem Leben geändert. Seine Eltern waren tot und dank seiner Amnesie konnte er sich an nichts mehr erinnern. Nur an seine Freunde und an ein paar frühere Hobbys. Durch Bilder und anderes Zeugs konnte er sich auch etwas erinnern, aber sein vollständiges Gedächtnis war bis jetzt noch nicht zurück gekehrt, weswegen sich Charly bei den Ärzten aufgeregt hat und dadurch eine Krankheit bekommen hatte. Immer, wenn sie sich aufregte oder überreagierte - was bei ihr ziemlich häufig vorkam - dann fiel sie in Ohnmacht oder sonstiges und einige Ärzte meinten, dass das dann ohne ihre Medikamente auch lebensgefährlich sein könnte. Aber das kam nicht zu häufig vor. Ja, das hatten sie ebenfalls gesagt. Doch nachdem seine Eltern gestorben sind und kein Arzt sie retten konnte, vertraute er nicht mehr so den Worten der Ärzte. Denn ebenfalls hatten sie gesagt, ihre Eltern würden das überleben, aber was ist passiert? Sie sind gestorben. Einfach weg. Sie haben uns verlassen und das für immer. Keiner kann sie mehr zurück holen. Und was nun mit mir und Charly ist, das können sie bestimmt auch nicht heilen. Das wäre nur Zeitverschwendung mit denen und sie würden eh nur sinnloses Zeugs labern. Aber es bringt jetzt nichts, darüber zu trauern und nachzudenken. Wir müssen nach vorne blicken. Allesamt. Und ich muss mich erst mal wieder an so manche Dinge erinnern. Aber an den Autounfall will ich mich lieber gar nicht erinnern., dachte er dann und lief ziellos durch den Wald. Er war einfach zu sehr in seine Gedanken versunken und bemerkte um sich herum erst mal nichts mehr. Er wollte sich einfach nur an alles erinnern, aber immer wieder, wenn er daran dachte, war da nur gähnende Leere. Alles war schwarz in seinem Gehirn und keine Bilder wollten auftauchen. "Ach das bringt doch alles nichts! Ich werde mich nie wieder erinnern können! Nie wieder!", schrie er dann und trat gegen einen nahestehenden Baum, wodurch dann einige, leicht bunt gefärbten Blätter herunterfielen auf den kalten Boden. Klar, hatte es wehgetan, als er so wütend gegen den Baumstamm getreten hatte, aber das interessierte ihn gerade nicht. Auch interessierte der Schmerz in seinem Fuß ihn nicht. Wütend und auch traurig setzte er sich auf den kalten und nassen Boden des kleinen Waldes und zog die Knie an. Das mag vielleicht komisch ausgesehen haben, weil er dort saß, wie ein kleines Mädchen, doch auch dies war ihm egal und interssierte ihn nicht sonderlich. Auch wenn ihn jemand gesehen hätte: Es wäre ihm bestimmt am Arsch vorbeigegangen, denn den einzigen Wunsch, den er gerade hatte, war, dass er sich wieder erinnern konnte und klar: dass seine Eltern wieder da waren. Ach komm Finn. Das wird niemals passieren. Du kannst dich ein bisschen an deine Kindheit erinnern, an deine Schwester, deine Eltern und deine Freunde. Ein paar Hobbys auch noch, aber der Rest? Nein, an den Rest kannst du dich kein bisschen erinnern und das wird sich vermutlich nie wirklich ändern. Und deine Eltern kriegst du auch nie wieder zurück. Das ist noch unwahrscheinlicher, als dass du dich jemals wieder erinnern wirst. Boah, dumme Amnesie! Auch wenn Finn normal stark war und nicht wirklich Gefühle zeigte, in dem Moment zeigte er Gefühle und wie. Langsam liefen ihm Tränen hinunter und wieder war es ihm egal, ob jemand ihn sehen und ihn als Heulsuse bezeichnen würde. Immerhin hatte er seine Eltern und sein Gedächtnis verloren, da durfte man doch wohl mal weinen oder? Sie hätten mich sehen müssen, als die Ärzte gesagt haben, dass sie tot sind. Ich war da ja total anders. Ich kann es aber einfach nicht ändern. Außerdem sollte ich aufhören, daran zu denken. Das tut mir einfach nicht gut. Jedoch half ihm das nicht besonders und er saß wahrscheinlich so circa 10 bis 20 Minuten so da, mit den Beinen angezogen und etwas weinend, bis er ein paar Geräusche hörte, die nicht gerade freundlich klangen. Und soweit sich Finn zurück erinnern konnte, klang es in dem kleinen Wäldchen eigentlich immer fröhlich und freundlich. Deswegen stand er langsam und leise auf und sah sich etwas um. Zuerst war nichts weiter zuhören, was ihn dann erst doch etwas beruhigte, jedoch war dann irgendwelches Gekrusche zu hören, was ihn dann schließlich doch aufmerksam werden ließ. Also folgte er den Geräuschen und plötzlich hörte er etwas plump auf den Boden knallen. WAS war das?! Okay, das macht mir jetzt langsam echt Angst! Aber nein: Finn du bist mutig. Das warst du und das wirst du immer bleiben, trotz dummer Amnesie. Also du gehst jetzt zu diesem komischen Geräusch hin. Dieses komische Geräusch war aber verstummt. Trotzdem ging er weiter in die Richtung, woher es gekommen war und fand schließlich seine Schwester auf dem Boden liegend. Nein, nein, nein! Scheiße! Bitte sag mir nicht, dass sie ihre Tabletten vergessen hat. Das darf doch nicht wahr sein! Finn kniete sich sofort neben sie und rüttelte sie erstmal. Natürlich bewegte sie sich nicht, was hatte er auch anderes erwartet? Toll! Kackt meine Schwester jetzt auch noch wegen so einer dummen Krankheit ab?! Bin ich dann wirklich alleine auf dieser Welt?! Dummes, beschissenes Leben! Wieder trat er irgendwo dagegen, aber er wusste, dass ihn das jetzt nicht weiter bringen würde. Okay, erinner dich daran, wo sie ihre Tabletten hingetan hat. Erinner dich. Erinner dich. Wo hat sie ihre Tabletten hin? Wo sind die nur? Man, das wusste ich vorhin doch noch! Komm erinner dich Anderson! Erinner dich! Doch so sehr er sich zwang, desto weniger fiel es ihm ein. Nur schwarze Bilder. Und was sollte er jetzt tun? Er wusste es einfach nicht. Er hätte ja jemanden angerufen oder sonst was, jedoch war sein Handy oben in seinem Zimmer, also konnte er das vergessen. Wenn ich sie hier alleine lasse, dann stirbt sie oder sonst was. Das kann ich nicht machen. Ich will sie einfach nicht verlieren. Was soll ich denn tun?! Dann fiel ihm etwas ein: Seine Freunde mussten doch hier auch irgendwo sein und irgendwie würde er Charly schon transportieren können. Warte. Wozu kann ich Luftbändigen?! Na klar! Ich trag sie einfach so durch die Luft. Deswegen machte Finn ein paar Bewegungen und schon schwebte Charly in der Luft. Ihre ganzen Sachen ließ er jedoch hier. Das konnten sie später auch noch holen. "Alles wird gut Charly. Alles wird wieder gut. Das versprech ich dir.", murmelte er ihr leise zu, während sie da so in der Luft schwebte. Finn versuchte, sie so schnell wie möglich, zu den anderen zu kriegen, aber er wusste nicht, wo sie sein könnten. Hmmm wo waren die anderen immer? Cay und Zoe? Genau! Turnhallen! Da sind sie meistens. Sie sind ja Cheerleader, also gehen sie da heute bestimmt als erstes hin! Ab zur Turnhalle! Also ließ Finn seine Schwester, so schnell es eben ging, zu den anderen in die Turnhalle schweben. Hoffentlich wissen sie, wo die Medikamente sind oder vielleicht können sie uns helfen. Naja, ich muss es einfach versuchen! Ich will nicht noch einen wichtigen Menschen verlieren! Und mit diesen Gedanken ging er, mit seiner Schwester in der Luft, zu den Turnhallen, um dort die anderen zu suchen.



[Tbc: Turnhallen]
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BeitragThema: Re: Wäldchen    Fr Jun 17, 2011 2:34 pm

Immer tiefer sank Scarlett in ihre Ohnmacht. Doch es war nicht schwarz um sie herum, sondern sehr Farbenfroh. Lila, Gelb, Rot, Grün, Blau und noch mehr Farben huschten an ihr vorbei. Warum war das so? War sie am schlafen? Oder in Trance? Doch mit einem Mal fiel sie in die tiefe und die Farben verschwanden. Charly wollte schreien, doch sie konnte keinen Laut von sich geben, geschweige denn sich bewegen. Immer weiter fiel sie in das schwarze Loch, wo alles kalt war und hoffnungslos schien. Als sie unten aufprallte, empfand die Brünette Luftbändigerin keinen schmerz, nein, ganz im gegenteil, sie fühlte sich mit einem mal wohl und geborgen. Ihre Augen öffneten sich, doch immer noch sah sie kein Licht, nur bekannte Gesichter schwebten an ihr vorbei. Ihre Mutter, Ihr Vater, Finn, Cayenne, Matt, ja selbst Quinn sah sie. Was sollte das? Ihr ganzer Körper fühlte sich taub an. Die Gesichter platzen wie Seifenblasen und es war wieder dunkel, ohne Hoffnung. Sie hatten Scarlett alleine, in der Dunkelheit gelassen. Mit einem Mal hörte sie jemanden reden, wenn auch nur ganz leise, aber sie hörte ihn. Ja, es war ihr Bruder! Aber er redete zu leise, weshalb Scarlett ihn nicht verstehen konnte. Ihre Lippen formten ein lautloses 'Finn'. Jetzt spürte sie ihren Körper wieder, aber das Taubheitsgefühl hatte ihr sichtlich besser gefallen, denn nun bebte wieder ihr ganzer Körper und sie schnappte hilflos nach Luft. Es fühlte sich an, als würde jemand einen Stein auf Charlys Brustkorb gelegt, so das sie ihn kaum heben konnte. Mit einem mal krampfte sich Scarletts ganzer Körper zusammen und verhinderte, dass sie atmen konnte. Keuchend und hustend ragte sie nach Luft, die aber nicht ihre Lungen erreichte. In ihrem Kopf bahnte sich die Panik zusammen, doch Scarlett hatte gelernt, wie sie mit Krampfanfällen umzugehen hatte. Sie versuchte sich zu beruhigen, mit erfolg. Ihr Atem ging wieder gleichmäßig und ihr Körper wurde wieder taub. Lieber sank sie in die tiefe, als zu sterben. Denn in der tiefe konnte sie gerettet werden. Und Charly wusste, dass Finn sie retten würde. Denn sie wusste auch, dass er bei ihr war.

Tbc: Turnhalle
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