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 Zimmer 001

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BeitragThema: Zimmer 001   So Jun 12, 2011 11:26 pm

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BeitragThema: Re: Zimmer 001   Fr Jul 15, 2011 8:00 am

First Post

Heaven war die ganze Zeit sehr gespannt gewesen. Hier in China herrschte anderes Wetter als in Dover in England. Ob sie jetzt chinesisch sprechen musste? Bestimmt nicht. Englisch konnten die ja auch in China. Aber das Land war total cool, wie sie fand. Nur sah man hier genau die Armut. Das Land war sehr arm, während die Städte reicher als reich waren. Obwohl es selbst dort genug Slums und Ghettos gab. Der Flug hatte fast einen ganzen Tag gebraucht und mindestens genauso erschöpft war sie als sie endlich die Schule erreicht hatten. Natürlich war sie die ganze Zeit barfuß gelaufen. So konnte sie 'sehen'. Dank dessen bemerkte kaum jemand, dass sie blind war. Höchstens vielleicht an der Desorientierung ihrer Augen. Mehr nicht. In den letzten Wochen hatte sie ja genug Zeit zum Üben.
Das Taxi hielt an und der Fahrer öffnete dem jungen Mädchen die Beifahrertür. Dankend stieg sie aus und berührte die Steinfplaster. Sie hörte Vogelgezwitscher, das Rauschen der Blätter ... Die Melodie der Natur poetisch ausgedrückt. Und doch fand Heaven es wunderschön. Ihre Hand fuhr das Auto entlang zum Kofferraum. Der Taxifahrer öffnete ihn und hievte ihren großen Koffer heraus. "Danke." sagte sie. "Ich wünsche Ihnen noch einen wunderschönen Tag." fügte sie höflich hinzu und wandte sich ab. Sie hörte wie der Fahrer etwas unverständliches murmelte und sich ins Auto setzte. Kurz zuckte sie beim Zuschlagen der Autotür zusammen. Und dann wurde auch schon der Motor angeschaltet. Er ratterte laut. Es war ein altes Auto. Sie roch die Abgase, die aus dem Auspuff herauskamen und hustete. Eklig.
Und schon konnte es losgehen.
Die Erdbändigerin spürte die Tür. Scheinbar bestand sie aus Holz. Auch wenn man es kaum glaubte. Selbst nach der Verarbeitung 'lebte' Holz noch. Bei Feuchtigkeit zog es sich auseinander und bei Trockenheit zusammen und aus diesem Grund spürte sie es. Zielstrebig ging sie auf die Tür zu, berührte den glatten, metallenden Knauf, drehte ihn und trat ein. Sie hatte keine Ahnung, wo sie hin musste und fragte einfach den Hausmeister und wer auch immer das war. Dieser führte sie in den Mädchentrakt. Sie musste Treppen steigen. Kein Problem für das sportliche Mädchen. Oben angekommen bedankte sie sich. Nun stand sie vor einer Tür, tastete nach der Türklinke, drückte sie runter und trat ein. Niemand war da. Sie spürte nicht die Anwesenheit einer Präsenz. Okay, dann hatte sie wohl erstmal ihre Ruhe.
Heav ging weiter rein und stieß gegen einen Gegenstand, das Bett. Dort hievte sie ihren Koffer rauf, öffnete ihn und fing an, auszupacken. Dies dauerte nicht lange. Zwar war sie ein Mädchen, hatte aber nicht Unmengen an Klamotten. Und sicherlich würde sie in den nächsten Monaten noch einiges an Klamotten mit zubekommen. Schon jetzt vermisste sie ihre Familie. Auch wenn es in letzter Zeit seit dem Tod ihrer Mutter so viel Streit gegeben hatte. Nichts für die sensible Heaven. Heaven schlug den Kleiderschrank zu, verstaute den Koffer unter ihr Bett und warf sich aufs Bett. Was nun?, fragte sie sich in Gedanken und schloss die Augen. Eigentlich unnötig. Schließlich sah sie eh alles dunkel. Aber es war eine alte Angewohnheit. Müde rollte sie sich zur Seite und zog ihre Beine an. Ihre Sonnenbrille legte sie zur Seite auf ihren Nachtschrank. Dann schlief sie ein.
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BeitragThema: Re: Zimmer 001   So Jul 17, 2011 7:35 am

[Zeitsprung]

Heaven wachte auf und rieb sich die Augen. Noch immer war niemand im Zimmer. Ob sie überhaupt eine Zimmermitbewohnerin hatte? Aber wenn jetzt niemand da war, würde diejenige auch nicht mehr kommen. Außer sie trieb sich noch in der Schule rum. Heaven schaltete ihr Handy an. Sie musste nur auf eine Zahl drücken und schon meldete sich der Lautspreche. "Es ist 23:35 Uhr." sagte die Sprechanlage und Heaven fiel wieder zurück auf ihr Bett ihr Handy in der Hand. Ob Quinn noch zu ihr kommen würde? Sie hatte ja, kurz bevor sie eingeschlafen war, noch ein wenig mit ihr gesimst. Nun waren beide hier auf dieser merkwürdigen Schule, die ja eigentlich gar nicht so merkwürdig war, wenn man es genau betrachtete. Eigentlich war sie recht normal. Nur in den Augen 'normaler' Menschen war sie unnormal. Leise seufzte Heaven und setzte sich auf. Ehrlich gesagt wusste sie nicht, was sie jetzt machen sollte. Schlafen? Jetzt schon? Kam nicht in Frage. Und draußen schien das Wetter ruhiger geworden zu sein. Der Wind war nicht mehr allzu stark. Ob man wohl die Sterne sehen konnte? Na ja, genau betrachtet konnte sie sie nicht sehen. Heav konnte sich nur auf die Beschreibung der anderen verlassen.
Und dann fiel ihr plötzlich ein, dass Quinn ja gar nicht wusste, dass sie blind war. Und in dem Moment beschloss Heaven es auch zu vermeiden, es ihr zu sagen. Sie hatte nämlich dieses ganze Mitleidsgetue satt. Immer sagten die Menschen, wie Leid es ihnen tat. Aber ändern konnten sie es doch eh nicht. Also sollten sie sich gefälligst ihre Worte sparen.
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Quinn Evans



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BeitragThema: Re: Zimmer 001   So Jul 17, 2011 8:01 am

[Zeitsprung]


Quinn hatte sich aus ihrem Zimmer rausgeschlichen. Es war schon längst Nachtruhe, doch ihr war das egal. Sie wollte unbedingt noch mal zu Heaven und sie sehen. Sie mal wieder in ihre Arme schließen und wie früher mit ihr die Nacht durchlabern. Also schlich sie durch die Gänge des Mädchenflügels zu den Erdbändigerzimmern hin. Es war zum Glück niemand auf den Gängen und die Lehrer schienen heute keine Nachtwache zu machen. Glück gehabt!, dachte sich die Wasserbändigerin und ging weiter. Dann kam sie zu Heavens Zimmer und klopfte leise. Ohne eine Antwort abzuwarten, ging sie hinein und machte das Licht an. Sie sah Heaven auf eines der Betten liegen und setzte sich zu ihr. "Hey Heav!", begrüßte Quinn ihre Freundin leise, sodass nur Heav sie hören konnte. Das Mädchen sah sich noch mal im Zimmer um. Es war ziemlich... leer. War Heaven etwa alleine in diesem Zimmer? Die Arme! Aber es kommt bestimmt noch jemand! Wenn nicht, nehm ich sie mit zu uns., dachte sie sich und sah wieder zu ihrer Freundin. "Wie geht es dir?", fragte Quinn dann und lächelte. Sie hatte Heaven wirklich vermisst und war froh, sie mal wieder zu sehen. "Ich hab dich echt vermisst.", sagte sie und zog sie lächelnd in eine Umarmung.


(grrr ders voll kurz :/ sry Sad)

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BeitragThema: Re: Zimmer 001   So Jul 17, 2011 8:14 am

Heaven spürte bereits die Schritte, die immer näher kamen. Fast hätte sie gelächelt. Aber auch nur fast. Heaven ahnte schon, wer gleich ihr Zimmer betreten würde. Entweder war es Quinn oder ... Okay, es konnte nur Quinn sein. Schnell setzte sie ihre Brille auf. Für jeden schien es auf den ersten Blick eigenartig zu sein. Brille im Zimmer? Aber Heav störte es nicht. Es sollte einfach nicht die Desorientierung ihrer Blicke zeigen. Denn sonst würde man gleich merken, dass sie blind war. Ihre Augen waren leerer und glasiger als sonst. Als früher.
Plötzlich klopfte es und noch bevor die Erdbändigerin 'Herein' rufen konnte, betrat Quinn ihr Zimmer. Ihre Schritte glichen dem einer Tänzerin. Sie waren federleicht, fast schwerelos. Nicht so tramplig und unrhythmisch von den meisten anderen, die sie kannte.
"Schön dich zu sehen, Quinn." erwiderte Heaven fröhlich. Zu sehen ... Welch eine Ironie. Denn Heaven war ja blind und sah nichts als die Dunkelheit. Was wohl die Wasserbändigerin zu ihrer Brille sagen würde? Heav hatte eh schon die passende Ausrede parat. Sie würde eben sahen, dass das ihre Lieblingsbrille war und sie sie echt gerne aufsetzte.
Sie rutschte von ihrem Bett und ging auf ihren weiblichen Gegenüber zu bis sie etwa noch 30 Zentimeter von ihr entfernt war. Quinn wirkte mehr wie ein Riese. Denn mit ihren 1,56m war Heaven wirklich sehr klein, wirkte fast puppenhaft in ihrer Erscheinung. "mir gehts gut und dir? Ich bin froh, dass wir uns noch öfter begegnen." Das Wort 'sehen' vermied sie bewusst. Es passte nicht, da es so gar nicht stimmte. Und dann wurde sie in eine herzliche Umarmung gezogen. Erst versteifte sie sich. Wann wurde sie das letzte Mal umarmt? Aber es war Quinn, eine Freundin von ihr. Und so lockerte sie sich und schloss ihre dünnen Ärmchen um die Wasserbändigerin, lehnte ihren Kopf gegen ihre Schultern und schloss die Augen. "Ich bin auch froh dich zu sehen." hauchte sie leise und war wirklich glücklich. Dann löste sie sich und lächelte sie leicht an, zeigte so ihre strahlend weißen Zähne. "Und was hast du so die letzten Monate getrieben beziehungsweise die letzten zwei Jahre, wo wir uns nicht gesehen haben?" fragte sie sie neugierig.
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Quinn Evans



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BeitragThema: Re: Zimmer 001   Mo Jul 18, 2011 1:35 am

Quinn umarmte Heaven immer noch. Sie war wirklich froh, sie mal wieder zu sehen und das konnte man der Wasserbändigerin auch ansehen. Nach ein paar Minuten löste sie sich dann von der Erdbändigerin und lächelte sie an. Erst jetzt sah sie, dass ihre Freundin eine Brille aufhatte. Man sah ihr die Verwirrung an und sie kratzte sich kurz am Kopf. "Heav?", fing sie an. "Warum hast du denn eine Brille auf? Es war doch gerade noch dunkel und da kannst du doch eh nichts sehen. Setz doch die Brille ab. Brauchst du doch eh nicht!" Quinn war wirklich verwirrt darüber, zuckte jedoch dann doch nur mit den Achseln. "Naja, aber jeder, wie ers mag oder?" Sie grinste kurz etwas.
"Mir gehts ziemlich gut und eigentlich meiner ganzen Familie, halt abgesehen von der Trennung, aber ich hab mich dran gewöhnt. Ich hab zwar kaum noch Kontakt mit meinem Dad. Nein, warte. Ich hab gar keinen Kontakt mehr mit meinem Dad, aber viel macht mir das nicht aus. Ich war ja immer nur sein kleines süßes Mädchen und dann ging es einmal nicht nach seiner Nase und naja. Dann war ich eben nicht mehr das kleine Mädchen, worüber ich echt froh bin." Sie zuckte kurz mit den Achseln und lächelte wieder. "Oh man und ich rede schon wieder zu viel.", meinte sie dann lachend.
Als Heav fragte, was sie so die letzten Monate beziehungsweise Jahre getrieben hatte, zuckte sie wieder nur kurz mit den Achseln. "Nicht viel und du? Ich hab hier nur rumgehangen und mich gelangweilt. Kam auch zu ein paar Auseinandersetzungen mit bestimmten Leuten. Diese Leute wirst du auch noch kennenlernen, auch wenn ichs dir nicht wünsche. Aber du wirst dich eh gut mit den ganzen Leuten da verstehen.", sagte Quinn dann und zwinkete ihr kurz zu. "Naja, aber ich will jetzt echt nicht von diesen Leuten reden. Es reicht, wenn ich sie tagsüber sehen muss." Die Wasserbändiger grinste wieder ihre Freundin an. "Okay, und was hast du so getrieben? Hab ich was wichtiges verpasst? Wenn ja, dann erzähl mir alles, bis ins kleinste Detail! Ich hab ja genügend Zeit, stimmts?", fragte sie lachend und sah zu Heaven.


(gaah schon wieder so kurz. :/ sry)

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BeitragThema: Re: Zimmer 001   Mo Jul 18, 2011 3:12 am

Natürlich war Quinnie verwirrt, als sie ihre Brille sah. Wer wäre das nicht gewesen? Schließlich war es ziemlich dunkel im Zimmer und mit oder ohne Brille und auch so. Sie konnte eh nichts sehen. Die Brille machte da allerdings nicht viel wett. Es war für Heaven nur ein hübsches Accesoire. "Das ist meine Leblingsbrille und ich trage sie gerne, auch drinnen, wo es dunkel ist." erklärte sie ihr und setzte sich auf ihr Bett. Sie hatte sich das Bett am Fenster ausgesucht. Eigentlich konnte sie eh keine Sterne sehen. Aber vorstellen reichte auch.
Quinn war fröhlich wie eh und je. Das mochte sie an ihrer Freundin und schätzte es sehr. Es lenkte sie von ihren Gedanken ab. "Setz dich." forderte sie sie auf und klopfte neben sich auf die weiche Bettdecke. Quinn erzählte und erzählte. Das war sie schon gewohnt und so hörte sie nur stumm zu. Lächelte leicht vor sich hin.
Als Quinn endlich endete, antwortete Heaven: "Das tut mir Leid wegen der Trennung. Aber versuch positiv zu denken. Du musst deinen Vater nie wieder sehen und auch keinen Kontakt mehr aufbauen, wenn du es nicht magst." Ein aufmunterndes Lächeln huschte über ihre blassrosanen Lippen. "Kein Problem. Ich höre dir gerne zu. Das weißt du ja." Heaven lehnte sich leicht nach vorne und stützte ihre Ellbogen auf ihre Oberschenkel ab. Ließ ihre Unterarme einfach dann hängen. Und so starrte Heaven nach vorne, den Blick leicht auf den Boden gerichtet.
Ihre Mundwinkel hoben sich leicht. "Klingt ja spannend." kommentierte sie Quinns Aussage. "Ich bin schon gespannt auf die Leute, wie sie so sind. Gibt es Leute, vor denen ich mich in Acht nehmen muss?" Schließlich wollte Heaven nicht gleich am ersten richtigen, vollen Tag Stress haben. Nein, das ganz bestimmt nicht.
Dann wurde das Gesicht der Erdbändigerin ernst. Beinahe traurig. Ihre Mundwinkel zogen sich nach unten. "Was ich dir jetzt erzähle, darfst du niemanden erzählen, okay? Ich vertraute dir." fing sie an und drehte ihren Kopf leicht in Quinns Richtung. "Bei mir ist viel zu viel passiert." War es richtig, ihr diese Geschichte zu erzählen? Vielleicht würde es ein Fehler sein. Wer wusste denn, ob Quinn sich geändert hatte? Menschen änderten sich. Aber Quinn wirkte wie die von damals. "Es ist vor einem Jahr passiert. Genau genommen letzten Winter. Also vor ein paar Monaten. Meine Mutter und ich, wir wollten einkaufen fahren. Es war kurz vor Weihnachten. Die Straßen waren spiegelglatt. Und eigentlich passierte nur das, was eben passieren musste. Wir hatten einen sehr schweren Unfall bei dem meine Mutter ums Leben kam. Ich kam schwerverletzt ins Krankenhaus." Heaven brauchte eine kurze Pause. Sie musste sich sammeln. Es war leise im Zimmer. Nur das Säuseln des Windes hörte man leise. "Ich kam ins Krankenhaus und wurde operiert. Ich hatte einige Knochenbrücher. Das war aber alles nicht so schlimm. Abgesehen von dem Tod meiner Mutter. Sie starb noch am Unfallort. Daneben das Schlimmste war, dass ich Glassplitter in meinen Augen verfangen hatten ... Man konnte die Netzhaut nicht wieder herstellen." Mit diesen Worten nahm Heaven ihre Brille ab und schaute Quinn direkt in die Augen. "Ich bin für immer blind." Diese Worte ließ sie erstmal auf die Wasserbändigerin einwirken. Es waren fünf Worte mit einer großen Wirkung. Genauso wenn man sagte 'ich liebe dich'. Die Wirkung war auch sehr groß. Dann erzählte sie weiter und wandte sich ab. "Seitdem veränderte sich vieles. Mein Vater stürzte sich förmlich in Arbeit. Meine Schwester ist sehr rebellisch geworden. Macht uns große Vorwürfe. Und dann stritten Louise und ich uns und dabei brach mein Element aus. Das war vor knapp zwei Monaten. Kurz vor den Sommerferien. Die Sommerferien waren langweilig und na ja, jetzt bin ich hier." Beim letzten Satz versuchte sie ihre monotone Stimme zu heben und fröhlicher zu wirken als wie sie eigentlich war. "Aber ... ich kann mit meinen Füßen sehen. Das ist cool. Ich spüre die Schwingungen. Ich weiß sofort, wenn jemand kommt. Auch dich habe ich gespürt." sagte sie lächelnd. "Aber du darfst das niemanden erzählen. Hörst du?" sagte sie eindringlich.

[Och, ich mag kurze Posts^^ Da hab ich nicht so viel zu lesen XD]
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