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 Brücke über den kleinen See

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BeitragThema: Brücke über den kleinen See   So Jun 12, 2011 11:13 pm

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BeitragThema: Re: Brücke über den kleinen See   Fr Jun 24, 2011 2:04 am

cf.: Turnhalle


Sam war immer noch leicht sauer auf Diva und Quinn. Wie kommt dieses Mädel überhaupt auf so eine Idee mich, zu schlagen?
Sam hatte zudem auch nicht wirklich Lust in die Schule zu gehen, zwar war kein gutes Wetter aber trotzdem blieb Sam lieber draußen an der Luft. Die Luft war kalt und nass und auf Sam's Haut fühlte es sich sogar ziemlich gut an.
Er lief die Brücke hinauf, die über dem kleinen See war, er lehnte sich an und genoss die Stille, die für eine Weile herrschte.
IM malte sich Sam das Schuljahr aus, wie es wohl verlaufen würde? Würde er sich verlieben und eine Freundin finden? Fragen über Fragen, die sich wahrscheinlich im Laufe des Schuljahres klären würden.
Einige Regentropfen fielen auf Sam Gesicht, dies störte ihn nicht, denn Luft zusammen mit Regen war das tollste was sie anfühlte.
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Quinn Evans



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BeitragThema: Re: Brücke über den kleinen See   Fr Jun 24, 2011 4:21 am

[Cf: Turnhalle]


Wütend rannte die Wasserbändigerin Sam hinterher. Sie konnte es immer noch nicht fassen, dass er sie Mannsweib genannt hatte. Das hatte bis jetzt keiner gesagt - okay, sie hatte ja auch niemanden die Möglichkeit dazugegeben, außerdem hatte sie ja noch niemanden zu Boden geschlagen, aber trotzdem hat das bis jetzt keiner zu ihr gesagt - und das würde bestimmt auch nie wieder vorkommen. Aber was hatte er den dagegen? Hatte er Angst, dass sie stärker sein könnte als er? Dass sie vielleicht noch seinen Platz beim Football einnehmen könnte? Das würde zwar eh nie geschehen, aber trotzdem. Hatte er wirklich solche Vorstellungen? Wenn ja, dann war das einfach nur lächerlich. Bis jetzt hat noch kein Mädchen im Footballteam gespielt und das würde sich sicherlich auch nicht ändern. Auf jeden Fall lief Quinn ihm hinterher und langsam begann es auch noch, zu regnen. Das darf nicht wahr sein! Hätte er nicht reingehen können? Es ist nass und kalt und es stürmt wie sonst was. Dadurch sind meine Haare völlig zerzaust. Und das waren sie wirklich. Zwar hatte sie nichts dagegen, wenn der Wind etwas ging, aber wenn dann ihr Haar so richtig zerzaust wurde, nein das konnte die blonde Wasserbändigerin gar nicht leiden. Oh, dafür mach ich ihn jetzt fertig. Super und ich renn hier mit Jogginghose rum und weißem Shirt. Warte, ich hab nen weißes Shirt an? Scheiße. Grrr super gemacht Quinn. Dann sah sie jedoch Wate, der sich an der Brücke anlehnte und ihr Hass kam zurück. Das ist mir jetzt echt scheiß egal, was ich anhab. Ich will ihn einfach nur umbringen! Plötzlich fing es an, richtig zu regnen und schon jetzt war Quinn völlig durchnässt. Klar, sie mochte Regen und allgemein Wasser, aber sie hasste es, völlig durchnässt zu sein. Auch waren ihre Haare jetzt nicht mehr so zerzaust, sondern auch total nass und irgendwelche nassen Strähnen hingen in ihrem Gesicht. Dafür ist er mir was schuldig ey. Aber wenn ich ihn vielleicht noch mal bewusstlos schlage und ihn hier verrecken lasse, bis ihn jemand findet, würde die ganze Sache eigentlich schon entschädigen., dachte sie sich grinsend und für sie klang das wirklich nach einem Plan und den würde sie bestimmt auch durchziehen, nur wollte sie nicht wissen, wie viel Ärger sie bekam, wenn sie einen irgendwo verrecken ließ, also strich sie diesen Gedanken sofort. Dann kam sie endlich bei ihm an, stellte sich vor ihn, verschränkte die Arme und sah wütend zu ihm. Sie war um einiges kleiner als er, jedoch ließ sie sich deswegen nicht einschüchtern. "Sag mal, gehts dir noch gut?!", fing sie an und schrie eigentlich schon. "Wie kannst du es wagen, mich ein Mannsweib zu nennen? Ich war wütend okay? Und da schlag ich eben mal fester zu, deswegen bin ich noch lange kein Mannsweib! Außerdem hab ich etwas trainiert und sowas nennt man auch Selbstverteidigung. Ich habe Schläge in den Sommerferien gelernt, wie man Menschen eben zu Boden schlagen kann und dann werden sie eben bewusstlos. Mit diesen Schlägen könntest du jeden Menschen umhauen, egal wie zierlich du bist verdammt! Wegen so einem Mist ist man noch lange kein Mannsweib!", schrie sie ihn weiter an und funkelte ihn böse und wütend an. "Und was wäre, wennn ich wirklich so ein widerliches Teil wäre, he? Hättest du Angst davor, dass ich dir vielleicht deinen ach so tollen Platz beim Football wegnehme? Nur mal so, bis jetzt hat noch kein Mädchen im Footballteam gespielt, also brauchst du dir da keine Sorgen zu machen. Außerdem bin ich Cheerleaderin, da wechsel ich doch nicht zu den Footballern. Paah, nein danke. Oder hast du vielleicht einfach nur Angst, vor einer starken Frau, die sich nur verteidigen oder durchsetzen will? Es gibt Frauen auf dieser Welt, die würden dich mit diesem Schlag vielleicht schon umbringen und die könnten dich dann nicht mehr heilen. Du solltest lieber dankbar sein, dass ich dich nicht hab verrecken lassen. Ich könnte dich natürlich jetzt noch mal umhauen und verrecken lassen, aber ich weiß nicht, wie viel Ärger ich krieg, wenn die Lehrer rauskriegen, dass ich das war. Also sei lieber dankbar, anstatt mich irgendwie zu beleidigen. Diese Heilkunst können nur wirklich mächtige Wasserbändiger und es wird nicht immer einer dabei sein, der dich retten kann. Irgendwann wird die Zeit kommen, da wirst du verrecken und ich werde neben dran stehen und lachen." Bei diesen Worten trat sie näher an ihn heran, es sollte irgendwie bedrohlicher wirken. Aber ob das irgendwas half, bezweifelte sie. "Irgendwann wird dieser Tag kommen, Ken. Irgendwann.", flüsterte sie, drehte sich weg und wollte schon gehen. Hoffentlich sagt der jetzt nichts dazu. Dann werd ich mich eh umdrehen, irgendwas beleidgendes sagen und dann wird mein Shirt noch nässer und nur noch mehr durchsichtiger, als es eh schon ist und darauf hab ich keine Lust. Ich wollte ihm jetzt nur die Meinung sagen und mehr nicht. Irgendwann wird der sein Fett auch noch wegkriegen., dachte sie sich und ging weiter.


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BeitragThema: Re: Brücke über den kleinen See   Fr Jun 24, 2011 7:45 am

[Cf: ehm irgendein Zimmer. Ich glaub, Zimmer 001 bei den Wasserbändigerinnen xD]


Finn rannte aus der Schule raus und weil heut sein absoluter Glückstag war, musste es natürlich regnen. Er hatte vollkommen vergessen, dass es regnete, obwohl er vorhin so gebannt in den Regen hinausgestarrt hatte. Scheiße, scheiße, scheiße!, dachte er sich und wollte gegen irgendwas treten, aber in der Nähe war leider nichts. Super, ich hab mir alles versaut. Ich bin so ein scheiß Idiot ey. Kacke! Natürlich hatte er die Worte von Cay gehört, als er rausgerannt war. Ihre Freundschaft war zerstört und am besten ließ er sich nie wieder bei ihr blicken. Wie kannst du Idiot nur von ihr verlangen, sich zu entscheiden? Das ist das absolut dämlichste, was du jemals getan hast! Und bei diesem Spiel wirst du natürlich verlieren, weil sie sich gegen dich entscheidet und lieber für ihre ach so tollen Freundinnen. Man, wie kann man nur so blöööd sein?! Gott, bist du scheiße! Er war echt wütend auf sich und wollte irgendwas zerstören, nur wusste er nicht was.
Weil Finn einfach nicht wusste, wohin er gehen sollte, lief er ziellos umher und kam schließlich bei der Brücke an, die über einem kleinen See gebaut worden war. Er erkannte sofort seinen besten Freund Sam und war froh, ihn zu sehen, doch dann entdeckte er Quinn. Er ging auf die beiden zu und hörte schon von weitem, dass sie sich mal wieder stritten. Boah noch mehr Streit kann ich echt nicht vertragen., dachte er sich, schritt jedoch weiter auf die beiden zu. Dann bei ihnen angelangt, ging er zwischen sie und sagte:"Leute, warum müsst ihr euch immer streiten? Es reicht, dass es Krieg gibt, aber hier brauchen wir wirklich keinen Streit. Liebt euch doch einfach, Liebe ist doch sooo was schönes. ALSO HÖRT VERDAMMT NOCH MAL AUF, EUCH ZU STREITEN, IHR DUMMEN KINDER!", schrie er sie dann an und mit diesen Worten ging er weiter. Klar, sie mochten ihn jetzt für verrückt halten, weil er am Anfang nur Mist gelabert hatte, aber das war ihm jetzt ziemlich egal. Finn lief weiter und der Regen durchnässte seine ganzen Sachen. Er würde wahrscheinlich krank werden oder so, doch das machte ihm nichts aus. Sollte er halt krank werden. Ihn interessierte es jedenfalls nicht. Dennoch lief er trotzdem weiter bis er schließlich bei dem Café Starbucks ankam.



[Tbc: Starbucks]
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BeitragThema: Re: Brücke über den kleinen See   Fr Jun 24, 2011 12:18 pm

Gerade als Sam dabei war sich mehr oder weniger sich dabei war zu entspannen wurde er unterbrochen. Von einer, für ihn, nervenden Stimme. Wie sich herausstellte, war es Quinn. Wieso die mir auch immer folgen muss!, regte sich Sam ein wenig in Gedanken auf.
Plötzlich fing sie an ihn an zu, schreien. Als sie meinte sie würde sich ja nur 'Selbstverteidigen' wollen oder ihre 'Freunde schützen wollen' musste Sam echt lachen, er fand es schier und einfach lächerlich das ein Mädchen an einem Selbstverteidigungskurs teilnehmen muss. Da es regnete, und das sogar ziemlich stark, wurde ihr weißes T-Shirt immer mehr und mehr durchsichtig, natürlich entging Sam dies nicht. Aber Quinn redete sich immer mehr und mehr in Rage, wobei Sam gar nicht mehr zuhörte, sondern nur noch grinste und nickte. Sein Blick war nun mal woanders hängen geblieben, aber was verlangt man, auch wenn ein T-Shirt schon anfing, durchsichtig zu werden. Ihre letzten Worte bekam er noch mit, wobei er aufsah und lächeln musste. Wahrscheinlich sah sein lächeln ziemlich jungenhaft und süß aus, was bestimmt dadurch kam, dass seine Haare nass waren und einzelne Strähnen ihm über seine Augen fielen.
Das Mädel macht einem das Gehirn irgendwann noch kaputt, sagte sich Sam in Gedanken und seufzte. Gerade als Sam dann etwas sagen wollte, drehte sie sich um und wollte anscheint gehen. Aber Sam wollte ihr wenigstens antworten, so ging er zu ihr und dreht sie zu sich. "Willst du denn keine Antwort?!", fragte er, wobei es eher wie eine Tatsache klang.
„Also, als Erstes will ich dir sagen, dass dein Shirt durchsichtig ist und du einen netten BH anhast. Zum Zweiten will ich dir sagen, dass es mir mehr als gut geht.“ Gott du hörst dich ja so was von bescheuert an[i]. „Zudem habe ich Mannsweib gesagt, weil du eines bist, ich meine okay du warst sauer, - wobei ich noch nicht mal weiß warum? - aber musst du mich dann gleich bewusstlos schlagen und seid wann braucht ein Mädchen wie du Selbstverteidigung? Es traut sich doch sowieso niemand dich anzusprechen, wie du eventuell auch schon selber weißt. Und ich finde wenn ein Mädchen, was so zierlich ist wie du, - und komm mir jetzt nicht mit 'Egal wie zierlich man ist blabla' an-, brauch man keinen Selbstverteidigungskurs. Da rennen doch die Jungs nur auf dich zu und retten dich, und das meistens nur um eine Chance bei so einer Zicke und dazu noch Mannsweib zu bekommen.“, antwortete Sam ihr lange und trocken. Er trat etzt einen Schritt näher an sie heran, sodass er ihren Atmen an seiner Jacke spürte. „Und glaub mir, ich werde nie wieder auf dem Boden liegen, versprochen und so kannst auch nich lachen und mich auch nich retten!“, stellte Sam leise klar. Natürlich würde dies nicht noch einmal passieren, da war sich Sam mehr als nur sicher aber man sollte es doch trotzdem klar stellen. „Und bitte tu mir noch einen Gefallen Barbie, nenne mich doch nicht immer Ken.“, murmelte er und wurde sogar leicht rot, was aber schnell wieder verging weil der Wind in sein Gesicht blies.
Gerade als er noch etwas sagen wollte, hörte er eine ziemlich bekannte Stimme. Er drehte sich um und erkannte seinen besten Freund, eigentlich wollte er ihn freundlich begrüßen, aber nein auch er fing plötzlich an zu schreien. [i]Wieso schreien die Leute heute eigentlich alle so?
Über Finn's Aussagen aber musste Sam einfach nur lachen, eigentlich waren die Dinge die aus seinem Mund kamen immer vernünftig und cool aber das war ja echt lächerlich und nervend. „So was wie Barbie kann man leider nicht lieben. Der Mann später muss nerven aus Stahl haben“, sagte Sam und deutete auf Quinn, die dies bestimmt nicht klasse fand. „Und Finn, Liebe als schön zu betrachten ist schon ein wenig komisch. Den Liebe ist nicht wirklich immer schön, und das weißt du auch selber.“, meinte Sam schlicht und weg, Liebe war nicht einfach. Liebe brachte Schmerz und Trauer, und das nicht nur bei Mädchen. Zwar zeigen es Jungs nicht so aber auch sie sind oftmals voller Trauer und Schmerz. Sam schüttelte den Kopf und im nächsten Augenblick war Finn auch schon wieder weg.
Sam drehte sich wieder zu Blondie und sah sie an, sie zitterte leicht, weswegen – so gentlemanlike [gibt’s das Wort oO] auch war – er seine Jacke auszog und ihr diese um die Schulter legte. Zwar war sich Sam sicher das Quinn nun wieder ausflippen würde aber das war Sam in dem Moment ein wenig egal.
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Quinn Evans



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BeitragThema: Re: Brücke über den kleinen See   Fr Jun 24, 2011 1:39 pm

Als Quinn gerade dabei war, so schön zu gehen, musste Wate sie natürlich aufhalten. Das war sowas von klar. Kann ich nicht einmal einen perfekten Abgang hinlegen ohne, dass er mich noch mal anspricht? Ist das zu viel verlangt? Boah bei dem anscheinend schon. Andere sind still, aber nein. Er muss natürlich gleich wieder irgendwas dazu sagen., dachte sie sich genervt, verdrehte kurz ihre Augen und drehte sich zu ihm um. Als er fragte, ob sie keine Antwort haben wolle, war sie erst verwirrt, was man ihr aber nicht ansah, sondern nickte einfach nur. Er fing dann an zu reden und natürlich schaute sie dann an sich runter. Sie erblickte ihr total durchnässtes Shirt, wo man natürlich alles durchsehen konnte. Quinn hatte zwar gewusst, dass es durchnässt war, aber es war klar, dass es Sam sofort auffiel. "Danke, das weiß ich. Und während wir uns unterhalten, schaust du jetzt kein einziges mal dahin, ist das klar?", stellte sie dann sofort klar, weil sie es schon lieber hatte, dass man ihr ins Gesicht sah, wenn man mit ihr redete. Besonders bei Jungs. Zum ein Glück hab ich keinen weißen BH an, sonst hätte ich echt gelitten., dachte sie sich, musste aber aus irgendeinem Grund doch etwas grinsen. Doch das Grinsen verschwand dann wieder, als er weiterredete. "Ich war sauer, weil ich gedacht hab, dass du Diva bewusstlos geschlagen hast. Kann ja sein oder? Das war eben eine Überreaktion, dafür kann ich doch auch nichts.", verteidigte sie sich dann achselzuckend und betrachtete dann kurz ihre Fingernägel, bevor sie wieder zu Sam hochsah. "Es gibt viele Mädchen, die Selbstverteidigungskurse mitgemacht haben. Und jetzt hör halt mal endlich auf, mich ein Mannsweib zu nennen. Nur, weil ich einmal zugeschlagen habe wegen meiner besten Freundin, bin ich nicht gleich so ein Mannsweib. Die sind nämlich normalerweise total groß, kräftig und auch schwer. Bin ich groß? Nein. Bin ich kräftig? Nein und wehe du sagst jetzt ja. Und bin ich schwer? Nein. Also kann der Begriff "Mannsweib" gar nicht auf mich zutreffen. Und ich könnte es jetzt natürlich so aussehen lassen, dass du mich irgendwie angegriffen und dann kommen die ganzen Jungs, um mich zu retten, nur um ne Chance bei mir zu haben. Aber dann wäre ja das hübsche Gesicht von unserem Ken ruiniert und das wollen wir natürlich alle nicht.", sagte Quinn dann ironisch und verdrehte die Augen. "Außerdem siehst du hier irgendwelche Jungs, die mich retten könnten, wenn du mich jetzt zum Beispiel angreifen würdest? Ich sehe niemanden hier. Und du wirst mich bestimmt nicht retten. Da kann ich lange warten. Da ist es ja noch wahrscheinlicher, dass es in der Wüste mal regnet. Und du solltest keine Versprechen geben, die du nicht halten kannst. Vielleicht kommt ja gleich einer der Jungs, die mich retten wollen vor dem ach so bösen Ken und dann wirst du ganz schnell auf dem Boden liegen. Ich werde lachen, aber dich sicherlich nicht retten. Das war einmal und wird nie wieder vorkommen. Versprochen." Inzwischen war Sam näher an sie herangetreten, was für Quinn eigentlich schon zu nah war. Aber das störte sie im Moment gar nicht, denn sie war damit beschäftigt, hoch zu Sam zu schauen. In diese wundervollen Augen. Grrr Quinn! So darfst du gar nicht denken!, dachte sie sich und schüttelte kurz den Kopf. Jedoch sah sie dann gleich wieder hoch zu ihm. "Ich soll aufhören, dich Ken zu nennen? Dann hör du auf mich Barbie zu nennen. Das nervt dermaßen.", meinte die Wasserbändigerin dann und verdrehte genervt die Augen. Waaarte. Sind Ken und Barbie nicht zusammen? Oh mein Gott, ich nenn ihn nie wieder Ken. Dann liebder Justin Bieber ey., dachte sie sich, aber dennoch wurde sie ihm gleichen Moment wie er rot im Gesicht und wandte ihren Blick ab. Wäre Quinn normal drauf gewesen, dann hätte sie natürlich irgendwas erwähnt, aber irgendwie war ihr gerade nicht danach. Sie wusste nicht warum. Sie wollte viel lieber hier rumstehen, schweigen und Sam in die Augen starren, egal, was für einen Blick sie gerade drauf hatte oder egal welche Laune. Irgendwie fand sie Gefallen daran, ihn anzustarren bzw seine Augen, aus welchem Grund auch immer. Gerade als sie etwas sagen wollte, kam Finn dazwischen und redete nur Mist, weswegen sie anfing, zu lachen. "Was labert der da für nen Mist?", fragte sie lachend. "Nein, nein, sowas wie Justin Bieber kann man einfach nicht lieben. Schau dir den doch mal an. Genauso wie Justin Bieber und zufälligerweise hasse ich Justin Bieber, also wird sich das bei diesem Klon auch nie ändern!", rief sie ihm hinterher. Als er dann sagte, ihr Mann müsse Nerven aus Stahl haben, wandte sie sich von Finn, der schon längst wieder verschwunden war, ab und drehte sich zu Sam. "Wie bitte? Ohh, deine Frau tut mir Leid. Die tut mir echt Leid. Jedes mal, wenn sie dann aufwacht, wenn überhaupt, man kann ja nie wissen, dann muss sie immer in eine Bieber-Fresse schauen und das will wirklich niemand. Mir reichts ja schon, wenn ich dich am Tag nur paar mal sehe, aber wenn ich dich jeden Morgen sehen müsste, wenn ich aufwache? Nein, danke, da bring ich mich ja lieber selbst gleich um.", meinte sie nur und tat so, als wäre das alles so eklig. Okay, insgeheim stellte sie sich sogar vor, wie es sein würde, neben ihm aufzuwachen und irgendwie fand sie das auch gar nicht schlimm, aber trotzdem war ihr die Vorstellung alleine schon zu schräg. Deswegen schüttelte es sie kurz, was dann aber auch wieder verschwand. Sam laberte dann noch irgendwas über Liebe und Quinn plapperte ihm lautlos nach. Sie fand sein Gelaber ziemlich nervig, aber sie musste eben damit auskommen. Was weiß der denn über Liebe? Nichts, rein gar nichts. Wenn er ne Freundin hätte, dann würde er eh nur mit ihr spielen und solche Leute hasse ich einfach nur., dachte Quinn sich und verdrehte kurz die Augen. Dann war Finn jedoch weg und es herrschte Stille zwischen den beiden. Quinn fing dann an, zu zittern und das musste auch Sam aufgefallen sein, denn er zog seine Jacke aus legte sie um ihre Schultern. Sie wusste, dass er dachte, dass sie jetzt ausflippen würde, aber das tat Quinn eben nicht. Ausnahmsweise. Ihr war einfach fiel zu kalt und reingehen wollte sie jetzt nicht. Sie fand es irgendwie schön hier draußen, auch wenn es regnete, ihr Shirt klatschnass war und Sam dabei war, aber auch das störte sie irgendwie nicht. Quinn murmelte ein leises "Danke" und zog die Jacke fester um sich. Ihr wurde langsam wirklich kalt und es wollte einfach nicht aufhören, zu regnen. Dann drehte sie sich um und sah auf den kleinen See, der unter der Brücke lag. Wassertropfen fielen in den See, weswegen sie ihr klares Spiegelbild nicht erkennen konnte und sie sich wieder an Sam wandte. "Frierst du nicht?", fragte sie leise. "Ich kann dir ruhig deine Jacke wiedergeben. Ich kann zurück zur Schule gehen und mich umziehen. Wirklich, wenn du frierst, dann will ich deine Jacke nicht und du wirst doch auch total nass. Und dann erkältest du dich, wirst krank und ich mags nicht, wenn Leute wegen mir krank sind, egal wie sehr ich sie hasse.", sagte sie nur noch, zuckte kurz mit den Achseln und war schon dabei, die Jacke wieder auszuziehen.

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BeitragThema: Re: Brücke über den kleinen See   So Jun 26, 2011 2:49 am

Sam lachte, als er so notgeil wäre, um auf ihren BH zu schauen. "Keine Angst, ich bin sowieso Größeres gewohnt als deine Minimöpse.", sagte Sam beiläufig und hoffte das sie jetzt keinen Aufstand machen würde. Ich kann ja schließlich nichts dafür, wenn ich Größere mehr mag.
Er zog seine Augenbrauen hoch. wie kann das blonde Püppchen überhaupt denken, dass ich Mädchen schlage, regte er sich auf, dies sah man ihm auch bestimmt an. "Wie kannst du überhaupt auf die Idee kommen das Ich, Mädchen schlage, und das noch bewusstlos. Bist du wirklich so blond um das zu denken?!", schrie es sie nun fast an, ja er war sauer, wie man so was überhaupt denken konnte. Klar wurde er Jungs mal eins auf die Fresse hauen aber doch nicht Mädchen. Als Sam sich dann wieder beruhigt hatte, sprach sie auch schon weiter.
"Ja okay, vielleicht war Mannsweib nicht gerade umgangssprachlich toll, aber in dem Moment warst du eins okay? Ist ja auch nicht böse oder so gemeint aber ich empfand es einfach so."; verteidigte er sich und ging sich durch sein nasses Haar.
Über ihre nächste Aussage dachte Sam ein wenig nach. Er war sich nicht sicher, ob er sie retten würde oder lieber liegen lassen würde. „Weißt du, das ist wahrscheinlich der Punkt, worin wir uns mal nicht ähneln. Ich würde nicht tatenlos herumstehen, nein, ich würde dich retten, egal ob du mein Feind bist oder nicht. Zudem hätte ich gar keinen Grund dich anzugreifen, nur weil ich dich nicht sonderlich mag, greife ich dich nicht an. Und ich halte meine Versprechen immer so, gut es geht.“, sagte Sam schlicht und sah sie um. Es war immer noch ziemlich regnerisch und das Wetter schien sich auch nicht bessern zu wollen. Wieso das Wetter immer meine Laune widerspiegeln muss.
Sam lächelte mal wieder. „Ich nenne dich Barbie, weil du eine Barbie bist. Zwar keine besonders hübsche, aber immer noch eine Barbie. Und ja hör auf mich Ken zu nennen, nenne mich doch einfach Sam.“, bat er sie höflich. Er merkte erneut wie Regentropen auf seinen nackten Arm vielen. Es war kalt, aber Sam hielt es aus.
„Meine Frau wird später froh sein mich zu haben.“, flüsterte Sam und wusste das es die Wahrheit war, schließlich heiratet man nur, wenn man froh war, einen zu haben. Ob mit oder ohne Bieber Face, das ist doch egal. Und darüber nachdenken, das du mal neben mir aufwachst wollen wir glaub ich und hoffe ich beide nicht“, meinte Sam und bekam schon allein Gänsehaut von der Vorstellung.
Als sich dann aber bedankte, das er ihr die Jacke gegeben hatte lächelte Sam warm. Die hat endlich mal Danke gesagt „Kein Problem“, murmelte er locker vor sich hin und sah sie an. Sogar mit nassen Haaren sieht sie gut aus., sagte Sam sich und hätte sich am liebsten selber geschlafen für das, was er gerade gedacht hatte. Als Quinn da irgendetwas sagte, musste Sam erst überlegen, ob er sie richtig verstanden hatte.
„Öhm, nein nein“, sagte er etwas überfordert. Ein wehte Wind und Sam bekam eine leichte Gänsehaut, was Quinn wohl auch bemerkte, denn sie fragte ihn, ob er seine Jacke den nicht wieder wolle, aber Sam schüttelte nur den Kopf. „Ich werde schon nicht krank, und wenn, so schlimm ist das auch nicht. Hätte ich sogar schulfrei.“, sagte er belustigt und hielt sie auf die Jacke weiter auszuziehen. „Und außerdem soll ich doch nicht auf deinen BH schauen, also behalte sie an.“; mahnte er sie und grinste breit.
Es herrschte ein wenig Stille, die Sam ein wenig störte. „Weißt du, ich geh jetzt mal ein wenig in die Innenstadt, vielleicht sieht man sich ja noch mal oder man läuft sich zufällig über den Weg“, sagte er, drehte sie um und winkte ihr noch mal mit einem lächeln zu. „Tschau Barbie.“; verabschiedete er sich und machte sich auf den Weg in die Innenstadt, eher gesagt auf ins Starbucks um einen heißen Kaffee zu trinke.


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BeitragThema: Re: Brücke über den kleinen See   So Jun 26, 2011 5:08 am

Sam lachte, weswegen Quinn ihn etwas verwirrt anstarrte. "Was ist so lustig?", fragte sie nach, doch ihre Frage wurde dann schon beantwortet. Sie verdrehte kurz die Augen und seufzte, auch wenn sie es nicht gern hatte, wenn man ihr sowas sagte. "Du bist unmöglich! Kannst du es nicht einmal lassen? Dich geht es einen scheiß Dreck an, wie große ich hab okay? Vielleicht waren unter all deinen Mädchen, mit denen du schon geschlafen hast, größere als meine dabei, aber dafür kann ich auch nichts, also lass die Scheiße ey.", schrie sie ihn an und hätte ihn am liebsten wieder zu Boden gehauen, aber sie konnte sich gerade noch zurückhalten. Sie war eh schon wütend genug auf diesen Mistkerl, da brauchte sie echt nicht noch so ne dumme Bemerkung von ihm. Aber um sicher zu gehen, dass sie ihn jetzt wirklich nicht noch umhaute, atmete sie kurz tief durch und langsam beruhigte sie sich dann wieder. Doch die Wut kam wieder zurück, was ja klar war. Ich darf mich nicht zu viel aufregen. Das will er doch. Das hat er doch vor. Er will nur, dass ich wütend werde und hinterher lacht er über mich. Und das wollen wir ja nicht, also versuche, nicht wütend zu sein, was aber bei so einem Arschkeks wie ihm echt schwierig ist. Hmmm wieso Arschkeks? Er verdient es noch nicht mal, als Keks bezeichnet zu werden. Wenn dann nur Arsch. Kekse sind nämlich lecker, toll und meistens schokoladig und das ist er alles nicht, also warum Keks? Er ist nur ein mega Arschloch. Ein dummes, eingebildetes, selbstverliebtes Arschloch, was denkt, dass er ja sooo toll aussieht und ja sooo mega toll ist. Okay, gut aussehen tut er ja, aber. Grrr, Quinn! Was denkst du da? Sowas darfst du gar nicht denken! Das tut dir nicht gut. Hör auf, darüber nachzudenken. Hör auf, hör auf, hör auf!, schrie sie sich an und bekam langsam von ihren Gedanken Kopfschmerzen. Grr, so kann das einfach nicht weiter gehen. Okay, du darfst jetzt am Tag nur noch 15 Minuten mit ihm reden, wenn überhaupt. Sonst wird das immer schlimmer und deine Kopfschmerzen werden schlimmer, weil ich dich ja dann im Kopf anschreien muss und jetzt schon wieder. Dann schüttelte sie den Kopf. "Maan, dumme Kopfschmerzen. Aua.", murmelte sie leise, sodass er es nicht hören konnte, was sie jedenfalls hoffte. Dann sah sie wieder zu ihm hoch. "Okay, vergessen wir das einfach. Diese Disskusion führt zu nichts. Das würde nur ewig so weiter gehen und ich hab gerade keine Lust darauf, weil ich hier total durchnässt steh, wahrscheinlich eh krank werde und ja, ich hab da grad echt keine Lust drauf.", sagte sie dann nur noch seufzend dazu. Quinn hatte jetzt wirklich keine Lust auf einen weiteren Streit und irgendwann müssten diese Streitereien eh mal aufhören. Sams Kleidung war logischerweise dann auch schon total durchnässt und als er sich dann mit der Hand durch die nassen Haare ging, hätte Quinn ihn am liebsten mit offenem Mund angestarrt, weil er dadurch schon irgendwie heiß aussah, jedoch ließ sie ihre Miene unverändert und so konnte ihr niemand etwas ansehen.
Als er sagte, dass sie sich ausnahmsweise mal nicht ähnelten, sah die Wasserbändigerin ihren gegenüber wieder verwirrt an. Wir ähneln uns? Seit wann das denn? Bin ich arrogant? Nein. Bin ich selbstverliebt? Nein. Bin ich beliebt? Ehm ja. Mist. Naja, ein Punkt, worin wir uns ähneln und in diesem Punkt ähnel ich doch vielen oder? Also, ähneln wir uns gar nicht!, dachte sie sich, schüttelte den Kopf und verdrehte genervt die Augen. “Du würdest mich retten? Sicher? Ich glaube das eher nicht.“, sagte sie, zog eine Augenbraue hoch und musterte ihn etwas. Dann sprach sie weiter. „Ich mein, man rettet seinen Feind doch nicht. Dann wäre das im Film doch genauso und das wäre ja langweilig. Dann wäre die ganze Spannung ja weg.“ Auf seine Aussage hinweg, er würde sie nie angreifen, nickte sie nur etwas, erwiderte aber nichts darauf. Retten würde er mich eh nie. 1. er hat gar keinen Grund dafür. 2. warum sollte er das tun? Er hasst mich und somit wären wir bei Punkt 3: Er wäre mich endlich los. Quinn sah hoch zum Himmel. Das Wetter wollte einfach nicht besser werden und wärmer würde es heute auch nicht mehr werden. Auch wurde sie immer nässer, wenn das überhaupt noch ging. Ihr Shirt klebte praktisch schon an ihr. Dann sah sie seufzend wieder zu Ken, der lächelte. Warum lächelte er?! Das wollte Quinn natürlich wissen, weswegen sie sofort nachfragte:“Warum lächelst du so komisch? Ist irgendwas lustig oder was?“ Sie war wegen diesem Lächeln schon etwas verwirrt. Okay, sie war bei ihm eindeutig zu oft verwirrt. Man, der verwirrt einen doch nur. Ist das Teil seines komischen Plans?, fragte sie sich, doch schob sie diesen Gedanken schnell beiseite. Als er sagte, er nennt sie Barbie, weil sie eine Barbie sei, dachte sie sich erst nichts dabei. Gut, sie sah vielleicht aus wie eine Barbie, weil sie eben blond war und auch etwas modebewusst, doch als er dann sagte, sie sei keine hübsche Barbie, sah sie wieder wütend zu ihm. „Also entweder, du hörst auf, mich Barbie zu nennen oder du sagst es weiterhin, aber dann nur, wenn ich ne hübsche Barbie bin okay? Barbies werden nämlich immer als hübsch bezeichnet und den ganzen Kram und dann versteh ich nicht, warum nicht ich auch eine hübsche Barbie bin. Boah und du bist so ein Idiot. Wegen dir hab ich mich praktisch schon selbst als Barbie bezeichnet. Grrr, du bist unmöglich Ken!“, schrie sie ihn an. „Und warum sollte ich dich denn bitte schön Sam nennen?! Du kannst mich ja noch nicht mal Quinn nennen und ist es wirklich so schwer, diesen Namen auszusprechen?! Nein, ist es nicht, das ist total einfach. Und dazu ist es noch ein sehr schöner Name okay? Und wenn du noch nicht mal diesen absolut tollen und wunderschönen Namen aussprechen kannst, dann werde ich deinen dummen und beschissenen Namen auch nicht aussprechen können.“, meinte Quinn dann nur noch dazu.
„Mag sein, dass sie dann froh sein wird, dich zu haben, aber trotzdem muss sie bei so einem selbstverliebten Trottel wie dir Nerven aus Stahl haben und ziemlich viel mitmachen. Kann ja sein, dass dir dein Aussehen wichtiger ist, als deine Frau.“ Okay, da bezweifelte sie nun wirklich, da sie echt nicht dachte, dass Sam so ein gefühlsloser Mensch war, aber irgendwas beleidigendes oder schlagfertiges musste sie ja wohl sagen oder? Sonst wäre sie ihm gegenüber ja nicht mehr dieselbe Quinn und sie wollte es auf keinen Fall riskieren, dass er dann irgendwelche Gerüchte über sie verbreitete, dass sie ja so nett war zu ihm. „Nein, das wollen wir nicht und die Vorstellung ist schon schräg genug. Außerdem wird das eh nie passieren, worüber ich echt froh bin. Wenn ich neben dir aufwache würde, würde ich ja schon nen Herzinfarkt kriegen, weil ich dann wahrscheinlich in dein Bieber-Gesicht schauen muss und ich ertrage dem sein Gesicht noch nicht mal in ner Zeitschrift. Dann will ich das nicht immer direkt neben mir haben, wenn ich aufwache.“ Quinn schüttelte kurz den Kopf, weil sie erst gar nicht daran denken wollte, wie es dann wirklich sein würde. Gruselige Vorstellung., dachte sie sich und schüttelte sich wieder kurz.
Als er dann wieder lächelte, weil sie mal Danke gesagt hatte, musste sie etwas grinsen. „Ja, ich kann auch Danke sagen, so ist das ja nicht. Nur weil ich dich nicht mag, heißt das nicht, dass ich nicht mal zu dir Danke sagen kann. Ich wurde eigentlich dazu erzogen, bitte und danke zu sagen, also wunder dich nicht so.“, sagte sie dann grinsend. Sie hatte ihm ja angeboten, ihm seine Jacke wieder zurückzugeben, aber nein, er musste natürlich nein sagen. Quinn seufzte daraufhin und hatte die Jacke schon fast ausgezogen, da musste er sie natürlich aufhalten, die Jacke weiter auszuziehen, sodass sie die Jacke anbehielt. „Wenn du unbedingt krank werden willst. Sag dann bloß nicht, ich wäre Schuld daran. Ich habe gesagt, nimm die Jacke wieder, aber nein.“, meinte die Wasserbändigerin dann und seufzte erneut. Dann musste er natürlich noch etwas über ihren BH sagen, weswegen sie nicht aber wieder komplett ausflippte, sondern grinsen musste. „Du bist echt unmöglich, weißt du das?“, fragte sie grinsend. Wenn sie so miteinander redeten, fand Quinn Sam gar nicht so schlimm, nein im Gegenteil. So könnte sie sich sogar vorstellen, dass sie einigermaßen Freunde werden würden, aber das wäre dann auch wieder schräg. Wo wäre dann die ständige Spannung, wenn sie sich stritten? Genau, sie wäre futsch. Aber dennoch verschwand das breite Grinsen in Quinns Gesicht nicht. Sie musste sogar etwas leise Lachen. Jedoch war sie dann irgendwann still und es herrschte diese unangenehme Stille, die Quinn irgendwie nicht mochte. Sam brach dann die Stille, wofür sie ihm echt dankbar war, aber er wollte dann verschwinden. Er wollte in die Innenstadt und war dann auch schon mit einem „Tschau Barbie.“ verschwunden. Jetzt schüttete es wirklich wie aus Eimern und erst jetzt fiel der Blondine auf, dass er sie tatsächlich allein im Regen hat stehen lassen. „Du lässt mich tatsächlich im Regen stehen?“, rief sie ihm hinterher, als er noch in Hörweite war. Quinn sah nach ihm, aber so wie es aussah, war er schon längst verschwunden. „Kaum zu glauben, dass er mich tatsächlich im Regen stehen lässt.“, murmelte sie etwas wütend, sah aber dennoch noch in die Richtung, wo Sam verschwunden war. Quinn kam sich vor, als wäre sie in einem dieser Liebesfilme, in dem das Mädchen von ihrem Freund verlassen wurde und es dabei regnete. Der Junge verschwand dann meistens und ließ das Mädchen alleine im Regen. Wahrscheinlich damit sie ihren Tränen freien Lauf lassen konnte und sie sich erst mal hinsetzte, losheulte bis zum Umfallen und dann einer ihrer Freundinnen kam, sie aufheiterte oder was auch immer und sich dann immer an dem Jungen rächte, der ihrer besten Freundin wehgetan hatte. Nur kam jetzt keine Freundin angerannt und Quinn heulte auch nicht bis zum Umfallen, sie stand einfach nur alleine da im Regen und sah Sam hinterher. Sie hatte nur seine komische Jacke und sie konnte sich gerade noch beherrschen, nicht irgendwie daran zu riechen oder sonst was, um seinen Duft das letzte Mal in ihrer Nähe zu haben oder noch mal seinen Duft so nahe zu haben oder was auch immer, sonst wäre das echt kitschig und es wäre total so, als wäre sie in einem Liebesfilm. Ja, es mag komisch klingen, aber so kam sie sich gerade wirklich vor. Sie war zwar nicht mit Sam zusammen und das wollte sie auch gar nicht, aber normal legte sie den großen Abgang hin. Sie war es immer, die als erste verschwand, aber nein. Dieses Mal musste Sam ja als erster gehen, was ihr total gegen den Strich ging. Dann fiel ihr wieder seine Jacke ein. Super, dann darf ich ihm wieder hinterher laufen und die ihm zurückgeben und das wahrscheinlich vor den ganzen Leuten. Na das wird peinlich., dachte sie sich und seufzte. Doch die Jacke würde sie nicht jetzt zurückbringen. Irgendwann später. Vielleicht würde sie ihn ja noch mal alleine erwischen wie vorhin und müsste ihm die Jacke dann nicht vor einer ganzen Menschenmenge zurückgeben, weil das wollte sie echt nicht. Dann wäre das Image von den beiden, die sich ja so sehr hassten, vielleicht kaputt, weil sie mal netter zueinander waren und wahrscheinlich wollten beide das nicht.
Quinn schüttelte kurz den Kopf. Sie war schon irgendwie verwirrt. Allein, dass sie mal zueinander nett waren, verwirrte sie, aber dass er sie mal zum Lachen bringen könnte oder dass sie allgemein mal zusammen lachten, war für sie sehr verwirrend. In den letzten Jahren kam das kein einziges Mal vor und jetzt plötzlich BAAM. Nur weil sie mal keine Jacke dabei hatte und er den Gentleman raushängen lassen musste. Hatte sich da etwas zwischen den beiden verändert? Quinn bezweifelte das, denn es konnte sich nicht alles von einem Tag auf den anderen ändern und sie wollte auch gar nicht, dass sich alles änderte. Sie war zufrieden mit ihrer jeweiligen Situation und mit dem Verhältnis zwischen ihr und Sam. Sie wollte es gar nicht ändern, dass sie sich so sehr hassten, weil dann kam auch mal Spannung in das langweilige Schulleben oder etwa nicht?! Sie seufzte kurz und wandte dann etwas traurig ihren Blick von dem Weg ab, wo Sam verschwunden war. Er war schon längst verschwunden, also warum starrte sie ihm noch hinterher?! Und das dann auch noch mit traurigem Blick? Was war mit ihr los? Sie hasste ihn doch oder? Man mein Leben ist grad echt verwirrend. Ich starre tatsächlich meinem Feind traurig nach, der mich alleine im Regen stehen gelassen hat. Kaum zu fassen ey. Was ist mit mir los?!, dachte sie sich und schüttelte mal wieder den Kopf.
Der Regen wurde immer stärker und sie wollte dann auch mal rein. Sie war klatschnass und fing auch schon an, zu niesen. Sie seufzte kurz und ging dann von der Brücke. Quinn wusste erst noch nicht, wo sie hingehen sollte, aber dann beschloss sie, zu Diva zu gehen, da sie diese ja ganz alleine gelassen hatte und das tat ihr schon Leid. Sie wollte ja schon längst zu ihr zurückgehen, weil sie Sam nur mal kurz die Meinung sagen wollte, aber nein, sie musste erst mal wieder mit ihm streiten und dann wenn er verschwunden war, ihm hinterherstarren. Langsam kam sie sich wirklich vor wie in einem kitschigen Liebesfilm. Quinn beschleunigte dann ihre Schritte, damit sie schneller bei Diva war in der Turnhalle. Quinn war der Meinung, dass sie sich jetzt noch mal bei ihr entschuldigen müsse, weil sie sie ja alleine gelassen hatte, weswegen Quinns Schritte immer schneller wurden. Wahrscheinlich lag das auch daran, dass sie das vergessen wollte, was zwischen ihnen hier passiert war. Dass sie mal nett zueinander waren und miteinander gelacht haben, was für Quinn vorher unvorstellbar war mit Sam. Aber genau das wollte sie ja vergessen, einfach das alles und gleich am besten das ganze Gespräch.



[Tbc: Turnhalle xD]

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